Wahrheit 2026 – Ergebnisse
Seit 2009 führen wir im regelmäßigen Abstand von zwei Jahren Befragungen unserer Kundschaft durch. In diesem Jahr war es wieder soweit, und wir freuen uns über die Beteiligung. Über 4.000 Nutzende haben unsere Fragen beantwortet. Vielen Dank dafür! Wir wissen das sehr zu schätzen.
Wie auch bei der letzten Befragung haben wir die Ergebnisse genutzt, um die verkehrsentlastende Wirkung unseres Angebotes zu ermitteln. Dafür findet der Evaluationstandard des Bundesverbandes Carsharing Anwendung. Ein zentraler Kennwert dabei ist die sogenannte Ersetzungsquote. Sie drückt aus, wie viele Pkw aufgrund der Anmeldung bei teilAuto abgeschafft und wie viele wegen der Carsharing-Nutzung auch nicht neu angeschafft wurden. Und zwar pro eingesetztem Gemeinschaftsfahrzeug. Aktuell lassen wir den Wert aus der diesjährigen Befragung noch vom Bundesverband Carsharing bestätigen.
Dieser Wert hat sich im Vergleich zur Befragung 2024 von 1 zu 9,4 auf 1 zu 10,5 als Ersetzungsquote fürs teilAuto-Land erhöht. Das heißt, jedes unserer Carsharing-Autos ersetzt im Mittel 10,5 private Pkw. Und das nicht nur bezogen auf die großen Städte, wo höherer Parkdruck herrscht, sondern auch auf die vielen kleineren. Das macht uns sehr froh. Aktuell hat unsere teilAuto-Flotte etwa 2.200 Fahrzeuge. Laut Quote entspricht das rund 23.000 eingesparten Privatwagen. Toll, dass wir gemeinsam so viel bewirken können!
Kommen wir zu den quantitativen Ergebnisse unserer diesjährigen Befragung. Wir stellen sie immer den Ergebnissen der beiden vorherigen Umfragen gegenüber, also aus den Jahren 2022 und 2024. Damit habt ihr einen besseren Vergleich.
Stationen
Der Bereich der Carsharing-Stationen ist im Grunde ein dankbares Thema in Befragungen: teilAuto wächst kontinuierlich, was sich in einer steigenden Anzahl von Stationen oder abnehmenden Abständen zwischen den angebotenen Fahrzeugen widerspiegelt und wovon Nutzende profitieren können. So ist es nicht verwunderlich, dass ihr uns wie auch 2022 und 2024 die Durchschnittsnote 1,8 in diesem Bereich gegeben habt. In vier Kategorien haben wir uns ein wenig verbessert, in den restlichen Punkten sind wir gleich geblieben. Als neue Kategorie haben wir die Belegung mit Falschparkern erfragt, die ihr am problematischsten bewertet habt.
Verbessert haben wir uns in euren Augen bei der Entfernung zur meistgenutzten teilAuto-Station (von 1,8 auf 1,7), bei der Netzdichte (von 2,0 auf 1,9), beim Zugang zu Stationen (von 1,6 auf 1,5) und bei der Lage und Verfügbarkeit der Stationen (von 1,9 auf 1,8). Gleich geblieben in der Bewertung sind wir bei der Entfernung zum nächstgelegenen Stellplatz (1,5), beim Gesamtzustand der Stationen (1,9) sowie bei Auffindbarkeit und Kennzeichnung der Stellplätze (1,8). Die Belegung mit Falschparkern beurteilt ihr mit 2,2.
Die leichten Verbesserungen spiegeln in unserem Verständnis ebenso wie die Beurteilung der Falschparkerproblematik die Entwicklung unseres Angebots wider: In vielen Städten wächst das Angebot v. a. aufgrund zusätzlicher Stationen im Öffentlichen Straßenraum. Diese sind i. d. R. gut sichtbar und haben einen einfachen Zugang. Gleichermaßen steigt mit diesen Stationen aber auch die Häufigkeit von Falschparkern auf unseren Carsharing-Stellplätzen, mit denen ihr beim Abstellen der Fahrzeuge am Buchungsende konfrontiert seid. Hier sehen wir einen großen Handlungsbedarf, gemeinsam mit den Städten gut funktionierende Lösungen zu finden.
Fahrzeuge
Die Gesamtbewertung im Bereich Fahrzeuge ist mit 1,9 ebenfalls gleich geblieben. Ihr beurteilt die Fahrzeugauswahl in der Flotte (1,9), die Ausstattung (1,8) und die Fahrzeugverteilung im Netz (2,0) sogar 0,2 Notenpunkte besser als in den vorherigen Befragungen. Dass wir die teilAuto-Gemeinschaft in schöner Regelmäßigkeit beim Thema „Vornutzende“ an das Credo der Mitmach-Dienstleistung erinnern, zeigt ggf. Wirkung, denn ihr beurteilt auch diese Kategorie leicht verbessert (von 1,9 auf 1,8). Daher gleich noch einmal: Meldet Schäden und verlasst das Auto so, wie ihr es gerne vorfinden möchtet – sauber, müllfrei und pünktlich.
Gleich geblieben sind die Noten für den Zustand innen (2,0) und außen (1,9). Negativer bewertet habt ihr die Handhabung der Zugangstechnik (von 1,9 auf 2,0) - damit spiegelt ihr uns u. U. den Wegfall der Kundenkarte als Öffnungsmedium oder die Probleme, die ihr beim Öffnen der Fahrzeuge per App hattet. An der Verbesserung der Zugangstechnik arbeiten wir kontinuierlich weiter. Das ist uns selbst ein großes Anliegen.
Verfügbarkeit
Für euch als Nutzende ist es natürlich nicht nur wichtig, wo und welche Fahrzeuge angeboten werden, sondern auch, wann sie verfügbar sind. Aus diesem Grund ist die Bewertung der Verfügbarkeit ein wichtiges Kriterium, wie ihr unser Angebot insgesamt beurteilt. Wir stellen fest, dass es sowohl bei der Verfügbarkeit unter der Woche (1,9) als auch am Wochenende (2,8) im Vergleich zu 2024 keine und zu 2022 kaum Veränderungen gab. Spannend ist, dass trotz der deutlichen Aufstockung unserer Flotte in den vergangenen beiden Jahren eine solche Konstanz festzustellen ist. Und, auch das möchten wir festhalten, ist 2,8 natürlich immer noch keine Bewertung, die uns jubeln lässt.
Preise und Tarife
Bei der Bewertung von Preisen und Tarifen erreichen wir erneut eine 2,0. Diese Durchschnittsnote gab es von euch bereits 2022 und 2024. Die Verständlichkeit und Fairness der Tarifstruktur wurde mit 1,9 bewertet, ebenso die Balance zwischen Monatsgrundpreisen und fahrtabhängigen Kosten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis erhielt eine 2,0 und die Balance zwischen Zeit- und Kilometerpreisen eine 2,1 – ebenso wie bereits 2022 und 2024. Obwohl wir wenige Wochen vor der Befragung angekündigt hatten, dass wir den Kilometerpreis wegen der steigenden Kraftstoffkosten erhöhen müssen, habt ihr uns im Bereich Preise und Tarife nicht schlechter bewertet. Das wissen wir zu schätzen und bedanken uns auch für die vielen verständnisvollen Zuschriften.
Durchschnittsnoten im Überblick
| Kategorien | 2026 | 2024 | 2022 | 2019 | 2017 | 2013 |
| Stationen | 1,8 | 1,8 | 1,8 | 1,8 | 1,8 | 1,7 |
| Fahrzeuge | 1,9 | 1,9 | 1,9 | 1,8 | 1,8 | 1,8 |
| Verfügbarkeit | 2,3 | 2,3 | 2,5 | 2,2 | 2,2 | 2,3 |
| Preise und Tarife | 2,0 | 2,0 | 2,0 | 2,1 | 2,1 | 2,1 |
| Gesamt | 2,0 | 2,0 | 2,1 | 2,0 | 2,0 | 2,0 |
Service
Wir wollen nicht drumrum reden - im Bereich des Problemhandlings bzw. Services beurteilt ihr unsere Qualität weiterhin kritisch. Aus den Antworten konnten wir ermitteln, dass ihr im Vergleich zu 2024 weniger Probleme bei Buchung oder der Fahrzeugübernahme hattet. Doch die Probleme während der Fahrt und v. a. bei der Fahrzeugrückgabe haben sich vermehrt. Relativ gleichbleibend war eure Wahrnehmung von Schwierigkeiten bei der Informationssuche, der digitalen Schadenmeldung oder der Fahrtabrechnung.
Unsere Eignung, die auftretenden Probleme zu lösen, beurteilt ihr aber zunehmend schlechter: Nachdem die Durchschnittsnote bereits von 2022 zu 2024 um 0,2 Notenpunkte auf 2,0 sank, bewertetet ihr den Bereich mit einer Durchschnittsnote von 2,1 noch einmal schlechter. Am stärksten war der Absturz bei der Erreichbarkeit der Servicezentrale (von 2,2 auf 2,5) erkennbar. Wir wissen ob der Problematik und arbeiten an Antworten, auch um die Problemlösung unabhängiger vom telefonischen Support zu gewährleisten. Doch auch die Erreichbarkeit (von 2,2 auf 2,3) sowie das Problemhandling durch teilAuto-Mitarbeitende (von 1,8 auf 1,9) schätzt ihr im Vergleich zu vorherigen Befragungen negativer ein, nachdem ihr in der Vergangenheit darin noch eine Stärke von teilAuto gesehen habt. Ein Teil des Frusts dürfte auf die Serverausfälle in den Wintermonaten zurückzuführen sein, doch wir wollen uns nicht herausreden. Diese Bewertungen werden uns Ansporn sein, uns hier zu verbessern.
Mit der Webseite und der App seid ihr grundsätzlich zufrieden und auch den Auftritt in den sozialen Medien beurteilt ihr positiv. Diesen Bereich bewertet ihr mit 2,1 und damit 0,1 Notenpunkte besser als 2024.
Wer nutzt teilAuto?
Die Altersstruktur der Befragten spiegelt die Altersstruktur unserer Nutzer*innen wider: die größte Gruppe lag zwischen 26 und 55 Jahren. Auch die Geschlechterverteilung folgt dem Gesamtbild: seit vielen Jahren ist ein Drittel der Nutzenden weiblich, etwa zwei Drittel männlich.
Autobesitz? Nein, danke! Rund 80 % der Befragten gaben an, dass Carsharing für sie einen vollständigen Ersatz für ein eigenes Auto darstellt. 18 % sehen dies anders. Dieses Ergebnis zu steigern oder zumindest zu halten ist ein großer Ansporn für unsere tägliche Arbeit.
Das war die Auswertung der quantitativen Ergebnisse unserer diesjährigen Befragung. Etwas mehr Zeit benötigen wir für die Betrachtung der offenen Fragen – und offenen Antworten – allein durch ihre Menge und die qualitative Auswertung. In einem später folgenden Newsbeitrag werden wir den zweiten Teil der „Wahrheit 2026“ darstellen. Wir sind gespannt :-)
Kommentare
Kommentar von bcefnBlqGtBmVDYc |
LmhlXXRiMndFGwdshcLbaO
Kommentar von Hans |
Bei Falschparkern auf den öffentlichen Carsharingparkplätzen (am Straßenrand, beschildert) kann man zumindest in Halle rund um die Uhr das Ordnungsamt anrufen. Oftmals wird das Problem in 30-60 Minuten beseitigt (hilft natürlich nicht wenn man JETZT das Auto abstellen möchte, hat aber einen besseren Lerneffekt als mündliche Diskussionen).
Kommentar von Steffen |
Liebes Teilautoteam,
zunächt vielen Dank für die tolle Arbeit in den vergangenen drei Jahrzehnten. Dank euch kam nie der Gedanke an ein eigenes Auto auf.
Ich muss mich aber den Vorrednern anschließen, die Ladesitutation der E-Autos ist schlicht unfair und unpraktisch. Einerseits sollte es möglich sein, die Tankkosten wie bei den Verbrennern über die Einreichung der Rechnung zu begleichen, wenn so lange es noch keine Karte gibt (einige Firmen haben aber schon eine für ihre Flotte). Andererseits ist es nicht nachvollziehbar, warum der Kilometerpreis für E-Autos angehoben wurde, bloß weil der Sprit für Verbrenner teurer geworden ist. Der Strompreis ist tendenziell (und insbesondere an Ladestationen) zuletzt gesunken. Den Benzin-/Diesel-Preis möchte ich aus gutem Grund nicht mitfinanzieren.
Kommentar von Peter |
Ich fände es gut, wenn es nicht mehr als 4 Wochen dauern würde - ich warte tatsächlich immer noch -, bis man ausgelegte Tankkosten zurückerstatt bekommt. (Schlechter Service!)
Das die Ladekosten der E-Autos vom Nutzer zu tragen sind, ist einfach nur unverständlich. Solange es also Benziner gibt, werde ich diese nutzen.
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Wir bitten um Entschuldigung, wir haben das Problem erkannt und die Prozesse neu aufgestellt. Leider werden die technisch notwendigen Erstattungen (bei defekter Tankkarte oder nicht vorhandener DKV-Tankstelle) verzögert durch Tankbelege, die hätten vermieden werden können. Deswegen nochmal die Bitte in die Runde, immer die Tankkarte zu nutzen, wenn möglich, Vielen Dank! :-)
Kommentar von Marcus |
@Daniel - uneingeschränkte Zustimmung!
@Freundlicher Fahrer - natürlich muss man auch solche Eventualtäten im Blick haben, klar. Das erstere, dass also der andere Urlauber quasi mit der Kiste durchbrennt, sollte innerhalb der Genossenschaft nicht vorkommen. Und ich meinte das eh als temporäre Freigabe, also nicht unmittelbar bis zur geplanten Abreise des Hauptnutzers. Mal für 3 Tage zwischendrin, wenn es nicht genutzt wird.
Das andere, also Totalschaden, wäre so zu behandeln, als wenn das Auto auf der Tour beim Hauptnutzer Totalausfall hat. Geklaut, Motorschaden, Baum draufgefallen, klassischer Unfall. Ich habe die AGB jetzt mehrfach studiert. Erstaunlicherweise findet sich keine Regelung, was in einem solchen Fall mit der Buchung geschieht und wie der Nutzer nachhause kommt.
@TA: ????
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Das lässt sich im Buchungssystem nicht abbilden. Wenn die Buchung beendet wird, kann das Fahrzeug nahtlos wieder gebucht werden (in der App dann an der Heimatstation angezeigt) – von jedem/jeder Nutzer*in. Wenn das Fahrzeug dann nicht an der Station ist (weil im Urlaub), stürzt die nächste Buchung ab. Niemand kann nachvollziehen, wo die Fahrzeuge sich befinden, also müssen sie an den Stationen abgeholt und auch zurück gebracht werden, stationsbasiertes Carsharing eben :-)
Kommentar von Daniel |
Es kam schon oft in den Kommentaren, aber um zu zeigen, wie vielen Menschen es wichtig ist:
1. Es muss endlich eine Lösung für die Ladekosten von E-Autos unterwegs geben. Der Hauptgrund, warum wir uns oft gegen teilAuto entscheiden. Denn mit dem (begrüßenswerten) steigenden Anteil an E-Fahrzeugen sinkt der Anteil an Verbrennern für die Langstrecke. Übliche Auto-Vermieter schlagen preislich das E-Fahrzeug bei teilAuto und wir buchen dort. Dieses Problem existiert seit so vielen Jahren. Wenn das Verbrenner-Aus doch irgendwann kommt muss doch ohnehin eine Lösung her, oder?
2. Ihr möchtet Menschen eine vollständige Alternative für ein Leben komplett ohne eigenen PKW ermöglichen. Dann benötigt es auch eine Lösung, damit Paare eine "gemeinsame" Buchung uneingeschränkt nutzen können.
Danke! ❤
Kommentar von Freundlicher Fahrer |
@Markus
An sich keine schlechte Idee. Ich war auch schon mit teilAuto eine Woche in Laboe und das Auto stand vorm Ferienhaus quasi nur rum, bis auf kleine Einkäufe.
Aber was machst du, wenn der andere Nutzer das Fahrzeug nicht rechtzeitig wieder abstellt oder sogar beschädigt? Dann sitzt man quasi fest.
Kommentar von Marcus |
Mir ist bei der Planung der Sommerferien noch ein kühner Gedanke gekommen:
Nach jahrelangen Urlauben auf Usedom mit dem eigenen Auto fahre ich diesmal mit dem Zug, weil das Auto vor Ort die meiste Zeit eh nur rumsteht. Es gibt dann aber ein Transportproblem für den großen Einkauf. CarSharing ist dort völlig unbekannt. Andererseits stehen im Sommer jede Menge Teilautos rum, mit denen der Nutzer hochgefahren ist und dann die meiste Zeit am Strand liegt.
Idee: Der Nutzer packt nach Ankunft das Auto aus und kann es dann für andere Mitglieder vor Ort temporär freigeben. Eine Art fliegende Station. Er muss es nur wieder, wie gebucht, nachhause bringen.
WinWin: Der Ursprungsnutzer spart die Zeitkosten, während er am Strand liegt, der andere Urlauber kann es im eigenen Tarif derweil nutzen.
Kommentar von An |
Da ich die Diskussion nicht nachvollziehen kann, ein Vorschlag an alle, die einen Telefon-Button in der App vermissen: speichert euch doch die Tel.-Nr. der Hotline - 0049 345 445000 - einfach unter teilAuto im Telefonbuch eures Smartphones ab.
Kommentar von Friedemann |
Ergänzend bzgl. Bewertung der Verfügbarkeit am WE:
M.E. geht es kaum besser als ihr es bereits macht. Denn wenn ich an einem Wochenende, bestes Wetter, spontan ein Auto für drei, vier Stunden brauche, in der Stadt und möchte in 20 min starten, dann müsstet Ihr so absurd viele Autos zur Verfügung stellen, die werktags wohl niemals annähernd ausgebucht werden würden. Also passt schon, alles gut.
Kommentar von Markus |
Auch von mir noch einmal das Thema E-Autos auf Langstecken. Ich empfinde es als ungerecht, dass wir auf Langstrecken die Ladekosten selbst übernehmen müssen. Hier sollte unbedingt zeitnah eine Lösung gefunden werden, denn (nicht nur) ich bin begeisterter E-Fahrer, erst kürzlich eine Ostsee-Fahrt absolviert. Gerade der ID.3 ist prädistiniert für lange Fahrten (von Jena 1x Ladestopp).
Kommentar von Christine |
Hallo, ich fände es noch transparent, wenn vor einer Stornierung in der App die Stornokosten angezeigt werden, bevor man auf "Stornierung bestätigen" drückt. Sofern ich nichts übersehen habe, sieht man immer erst nach Abschluss der Stornierung, wie hoch die Kosten exakt sind. So war ich letztes davon überzeugt, noch innerhalb der kostenfreien Stornofrist zu sein, sonst hätte ich nicht storniert.
Kommentar von Roman |
Bitte findet eine Lösung für das laden von e Autos.
Legt einen km Grund-Preis fest, der die Kosten (inkl schnelllader) nach WLTP Verbrauch deckt. Wer mehr verbraucht weil er mit 150 über die Autobahn rasen muss zahlt nach Verbrauch entsprechend mehr. Wer weniger verbraucht zahlt weniger. Die Autos werden euch diese Informationen mit Sicherheit liefern.
Dann kann man ne ladekarte ins Auto legen.
Kommentar von Uli K. |
Teil 3 E-Auto:
... bekomme ich die Tank-Rechnung erstattet. Das sollte beim Strom-Laden während der Fahrt auch funktionieren. Ganz zu Schweigen von der zusätzlichen Zeit, die man buchen muß, wenn man das Fahrzeug nicht voll aufgeladen übernehmen kann.
Eine Optimierung in diesem Bereich würde meiner Ansicht nach mit hoher Wahrscheinlichkeit die Auslastung der E-Autos signifikant erhöhen.
Kommentar von Uli K. |
Teil 2 - Problem E-Auto:
Dass hier der vollständige Km-Preis zusätzlich zu Zwischenladungen zu zahlen ist, halte ich nicht für fair. Schlimmer wird es noch, wenn ich eine Auto nicht voll geladen übernehmen muß, weil die Anschlußbuchung zu kurzfristig ist. Dann zahle ich noch für den (im Extremfall vollen) Verbrauch der Vornutzerin. Das muß nicht sein. Wenn die DKV-Karte nicht funktioniert ...
Kommentar von Sebastian |
Wenn Ehepartner bisher Tarifpartner im Rahmentarif sind, sind die Neuregelungen für Genossenschaftler nicht verlockend.
Und ich nannte schon zwei Szenarien, in denen der Brötchen-Paragraph nicht hilft:
Einer packt noch oder jongliert die Kinder, während die andere, die es nicht gebucht hat, das Auto holen will.
Man weiß langfristig von einem anstehenden Transport und bucht. Aber wer wird fahren?
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Das ist korrekt, Beginn und Ende der Buchung müssen durch die buchende Person vollzogen werden. Denn es dürfen keine Zugangsdaten weitergegeben werden.
Kommentar von Uli K. |
Ich nutzte euer Angebot schon seit sehr vielen Jahren und finde die Idee nach wie vor ausgezeichnet. Vielen Dank für euer Engagement. Natürlich gibt es immer irgendwo Optimiertungsmöglichkeiten.
Da brennt mir auch das Thema E-Mobilität unter den Nägeln. Ich habe schon so viele schlechte Erfahrungen damit gemacht, dass ich es tunlichst vermeide, bei euch ein E-Auto für längere Strecken zu nutzen.
Kommentar von Kristin |
Weils weiter unten schon mal erwähnt wurde - noch eine Stimme für Hotline-Button in der App, oder wenigstens die Tel-nr irgendwo anzeigen.
Kommentar von Lena |
Wegen des "Brötchen-hol-Paragraphen": Tarifpartner sind aber nur im Vielfahrer-Tarif möglich, und damit existiert diese Möglichkeit nur für einen (vermutlich) kleinen Teil der Kunden. Erlaubt doch im Rahmentarif wenigstens einen Tarifpartner bitte.
Kommentar von Sebastian |
Nach wie vor vermisse ich ein Gemeinschaftskonto für Ehepaare.
AGB: "Ein Fahrzeug darf mit Zustimmung und *in Anwesenheit des Kunden im Fahrzeug* von einer anderen Person geführt werden." erlaubt nicht, dass der andere Partner das Auto von der Station abholt. Oder man bucht langfristig, ohne schon zu wissen, wer von beiden dann einen Transport abwickelt...
Dennoch vielen Dank für Euer Engagement!
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Seit der letzten Änderung der AGB dürfen Tarifpartner*innen während der Buchung das Auto fahren, ohne dass der/ die andere dabei ist. Wir nennen ihn liebevoll den "Brötchen-hol-Paragraphen" :-) Hier gibt's mehr Infos dazu.
Kommentar von Jens |
Zu eurem Bild die Einsteuerung des Peugeot 208 betreffend: meines Erachtens haben Fahrzeuge aus dem Stellantis-Konzern einen gravierenden Nachteil: die Nutzung des Tempomats setzt eine Mindestgeschwindigkeit von 40 Km/H voraus. Ich nutze den Tempomat häufig in 30er-Zonen, nicht zuletzt auch weil es das Risiko mindert, aus Versehen zu schnell zu fahren.
Kommentar von Michael |
PS: Ich verstehe ja, dass ihr Romane vermeiden wollt. Aber vielleicht kann man das Kommentarlimit ein wenig erhöhen, so dass man auch zwei, drei zusammenhängende Gedanken formulieren kann... mit 400 Zeichen kommt man nicht sehr weit... (ich hoffe, das ist jetzt keine "Kommentarkette")
Antwort von teilAuto & cityflitzer
ist angepasst :-)
Kommentar von Michael |
Ich kann dem anderen Michael nur zustimmen ;) Gerade bei Elektroautos stehe ich immer wieder davor und rätsele wie genau ich das jetzt an und abstöpsele etc. Die andere Problematik, das Laden unterwegs. Gründe für mich E-Autos zu meiden... keine Lust auf das Gefummel. Genauso das mit der Hotline. Wenn ein Problem vorliegt, hat man es oft eilig. Und fängt erstmal mit der Suche nach der Nummer an..
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Wir sind da schon an etwas dran, was die Kurzanleitung für E-Autos angeht :-) Die Hotline-Nummer steht auf den Autos und am Anhänger vom Autoschlüssel. Aber prominenter in die App bringen, diese Idee nehmen wir mit. Die Zeichenzahl für Kommentare kommt noch aus Zeiten, wo tatsächlich Romane geschrieben wurden ^^ Vielleicht ist wirklich Zeit, wieder mehr Zeichen zu ermöglichen :-)
Kommentar von Conny |
Beruhigt mich tatsächlich etwas, dass nicht nur ich mit dem unterirdischen "Service" als auch mit dem Falschparkern die größten Probleme bei teilauto habe. "Die Ergebnisse sind ein Ansporn für uns" - dann mal los. Gibt hier Einiges zu tun!
Kommentar von Annett |
Hallo,
auch ich würde mir eine Lösung des Problems des Aufladens von E-Autos während der Nutzung wünschen. Ich nutze fast nur noch solche Modelle, musste für unseren Urlaub aber einen Verbrenner buchen, da ich sonst die km quasi doppelt bezahlt hätte. Schade.
Ansonsten: Großes Lob, nutze Teilauto sehr gern und bin sehr zufrieden mit dem Service. Danke für euer Engagement und die Transparenz.
Kommentar von Frank |
Hallo Mitnutzer, ich möchte einen Vorschlag hier auch noch mal zur Diskussion stellen: Könnte man nicht den Parkplatz während der Nutzung des TeilAutos zur Abstellung für ein eigenes Fahrzeug nutzen und z.B. in der App das Kennzeichen eintragen? Lösung für: fehlende Parkplätze im Umfeld, Miete eines größeren Fahrzeugs statt des eigenen, ÖPNV noch nicht/nicht mehr nutzbar zur An/Abreise.
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Das wird nicht kommen. Unsere Sondernutzungserlaubnis für Stationen im öffentlichen Raum ist ausschließlich für Carsharing-Fahrzeuge, ohne Ausnahmen. Und eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Stationstypen wird niemand in der Praxis hinbekommen. Das ist zu risikoreich.
Kommentar von Sylvia |
Ich finde es ne mega Sache! Und auch die Befragung zeugt von einem Interesse an dem Wohl der Nutzer. Service konnte mir bisher immer helfen & war verfügbar. Bei Falschparker suche ich mir nen Platz in der Nähe. Ich hoffe dieses System verbreitet sich weiter.
Kommentar von Felix |
Ich bin begeisterter TeilAuto Kunde, aber ich fände es zumindest fair wenn man beim Laden der Elektroautos unterwegs einen Mindesttarif abrechnen kann. Ich verstehe die Problematik der variierenden Kosten, aber wie gesagt, ein Mindestbetrag den man per eingereichter Rechnung abrechnen könnte wäre ein Anfang. Ich nutze mittlerweile eigentl. fast immer nur Elektroautos
Kommentar von Matthias |
Nach meinen Erfahrungen bin ich überrascht, dass der Service noch so gut bewertet wurde. Teilnahmslosigkeit, ok. Aber beim letzten Kontakt am Wochenende kam die Steigerung. Desinteresse zur Lösung des Wildparkerproblems im Zentrum war schon deftig. "Joar, was soll ich machen, suchen sie halt nach einem kostenfreien Parkplatz." 2 Stunden verbraten. Aktivere und freundlichere Lösung wäre hilfreich.
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Das tut uns sehr leid :-(
Kommentar von Christian Hill |
Eine nachträgliche Frage zur Ausstattung, die neulich und überraschend aufkam: beim neuen Skoda Superb, den wir gebucht hatten, war das Navi wider Erwarten nicht vorhanden/aktiviert. Die Opel Corsa, die ich oft buche und die in einer anderen Klasse fahren, haben hingegen alle ein Navi. Hat das einen Grund oder wird das beim Superb noch nachträglich aktiviert? Viele Grüße
Antwort von teilAuto & cityflitzer
In der Regel haben die Fahrzeuge Android Auto/Apple Car Play, sodass eine komfortable Einbindung der Navigation des Mobiltelefons möglich ist. Verursacht das herstellerseitige Navi zusätzliche Kosten, ist das in der Regel nicht vorhanden. Das Geld sparen wir lieber, um ein gutes Angebot bereitstellen zu können :-)
Kommentar von Michael |
Also aus meiner Sicht würden 2 leichte und 1 etwas aufwändigere Änderung das Nutzerleben einfacher machen: 1. QR-Code in jedem Auto mit Kurzanleitung und FAQ zum Modell. 2. Ein Hotline-Anrufen Button in der App (oder ihn offensichtlicher machen falls vorhanden) und 3. eine Ladekarte für ausgewählte Schnelllader unterwegs bei den Stromern. Ansonsten läuft es echt super, insb durch mehr Stationen!
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Danke für die Anregungen, die nehmen wir mit. Was die Kurzanleitungen angeht, sind wir sogar schon an etwas dran :-)
Kommentar von Heinz |
Hallo,
bitte nicht die Anzahl der Minis veringern. Für Kurzstrecken sind diese ökoloisch und preiswerter.
Kommentar von Thomas |
@stephan In kleineren Städten, z.B. Görlitz, ist es leider nicht sinnvoll zu nutzen. Viel zu wenig Fahrzeuge, geballt in der Innenstadt, z.B. Stadtteil Königshufen mit 9000 Einwohnern: 0 Fahrzeug, der Stellplatz, den die Stadt angeboten hat, um für eine Versorgung zu sorgen, wurde von Teilauto abgelehnt. Kein Interesse. Verfügbarkeit der wenigen Fahrzeuge: reiner Zufall.
Antwort von teilAuto & cityflitzer
Es liegt nicht an mangelndem Interesse, dass in Königshufen keine Station ist, sondern schlicht und ergreifend daran, dass 95 % der Görlitzer teilAuto-Nutzer*innen zwischen Nicolaivorstadt und Südstadt wohnen. Nach dem Start mit je einem Stellplatz am Hauptbahnhof und am Demianiplatz erfolgte die erste Erweiterung Richtung Süden, die zweite an den Rand der Innenstadt. Görlitz folgt damit dem ganz normalen Prozess der Entwicklung eines Carsharing-Angebotes in einer Stadt: ausgehend von den hoch verdichteten Wohngebieten in der Innenstadt bzw. den Gründerzeitgürteln in Richtung Stadtrand. Alle Görlitzer teilAuto-Stationen sind mit den Öffis gut erreichbar.
Kommentar von Stephan |
Die Umfrage, vor allem der Teil zu den Stationen, ist ja schön und gut, aber viel wichtiger wäre es, zu wissen, was <em>Nicht</em>-Nutzer von TeilAuto halten, bzw. was sie davon abhält, TeilAuto zu nutzen. Ich bin bereits Kunde, wohne zentral und habe viele Stationen in der Nähe, daher ist eine Umfrage unter Leuten wie mir eher müßig. Leute in Kleinstädten oder Vororten müssten mal befragt werden.
Einen Kommentar schreiben